Montag, 31. Oktober 2016

Jazzmeile

Inzwischen zum 20. Mal fand in Köln Dellbrück die Jazzmeile statt, ein Musikfestival, welches einige Tage lang den gesamten Stadtteil prägt. Auf öffentlichen Plätzen In Kneipen und Restaurants, in Handwerksbetrieben, Werkstätten und in Privathäusern finden viele interessante Veranstaltungen statt.

Interessenten bei einem Event aus Lesung und Musik im Foyer eines Kreditinstitutes






"Die drei Grazien" vor den Schließfächern. Da ich allerdings zu langsam gezeichnet habe, war eine der Dreien bereits entschwunden.

Während bei kühl-sonnigem Wetter die "Dicke Luft" spielt, machen es sich einige Zuhörer auf einer Bank bequem.

Abends Veranstaltung in einer Kneipe.



Dienstag, 25. Oktober 2016

Sketchcrawl auf dem Melatenfriedhof und im Ostasiatischen Museum in Köln


Am 16. Oktober 2016, einem wunderschönen Herbstsonntag, trafen sich so viele Düsseldorf-Kölner Urban Sketcher wie selten zuvor. Diesmal auf dem Melatenfriedhof in Köln. Das weitläufige Parkgelände bot an jeder Ecke tolle Zeichenmotive, so dass sich die Gruppe nach dem Gruppenfoto zunächst schnell in alle Richtungen zerstreute.

Vicky aus Bonn war zum ersten Mal dabei. Ihre Vor-Ort-Zeichnung
vom Stollwerck-Grab hat sie zu Hause noch weiterbearbeitet. 





        
Carola war sogar vor und nach dem Sketchcrawl fleißig …



Klaus zeichnete die moderne Skulptur auf einer der großen Wegkreuzungen:
„Am Sonntag, 16.01.2016 war der Melatenfriedhof in Köln Ort für den Sketchcrawl. Nach einer bis dahin ungemütlichen und verregneten Woche war der Sonntag sonnig und warm. Auf dem Melatenfriedhof selber "sprang" mich ein Denkmal an: Auf einer Wegkreuzung steht auf einer runden Rasenfläche umgeben von sechs kreisförmig angeordneten Birken eine Steinplatte. Aus dieser Platte ist mit den Umrissen eines Menschen ein Bereich entfernt worden, so dass ein Freiraum entstanden ist. Das so entfernte Stück, ein massiver Steinblock, ebenfalls mit der Silhouette eines Menschen, liegt vor der Platte. Es ähnelt von der Seite einem Sarkophag.
Wegen des Freiraumes in der Tafel und aufgrund der Lichtverhältnisse war die Tafel und ihre Umgebung in schattigen Bereichen, während hinter der Platte durch den Freiraum erkennbar, das Grün von der Sonne beschienen wurde. Herbstzeit bedeutet auch scharfe Schatten wegen der niedrig stehenden Sonne. Es bedeutet auch, dass die Sonne kürzere Wege zurücklegt als im Sommer. Deswegen verändern sich die Schlagschatten und die Hell-Dunkel-Grenzen und -Bereiche so schnell, dass ich mich schwer tat beim Zeichnen.

Außerdem wurden durch den Wind Äste bewegt, was immer wieder zusätzliche Veränderungen mit sich brachte. Am Schluss schien die Sonne auf meinen Arbeitsplatz, ich konnte nicht mehr viel erkennen, aber die Wärme und die Tatsache, dass ich auch aufhören konnte zu Zeichnen, gaben mir ein höchst angenehmes Gefühl von Behaglichkeit.

Abgerundet wurde die Veranstaltung für mich durch einen Besuch im Café des Museums für Ostasiatische Kunst. Gespräche, Erfahrungsaustausch, Skizzenbücher, Zuhören und Zuschauen fand ich wieder klasse.

Einige sind nach dem Aufenthalt im Café wieder zum Zeichnen auf den Friedhof, andere einfach in die Umgebung des Aachener Weihers gezogen. Ich selber habe einen erlebnis- und erfahrungsreichen Tag verbracht und hoffe, beim nächsten Mal wieder dabei sein zu können.“

   
Steffens stimmungsvolle Motive vom Friedhof

 
Arnos Friedhofszeichnungen


Marcos Impression eines der Friedhofsgebäude

Zwischendurch stärkten wir uns im nahen Café/Restaurant des Ostasiatischen Museums, wo wir weiter zeichneten, uns nett unterhielten oder in den Skizzenbüchern der Mit-Sketcher blätterten. Danach kehrten einige wieder zum Friedhof zurück, während sich andere leider bereits verabschieden mussten oder lieber am Museum und dem Aachener Weiher weiter zeichnen wollten. Ein schöner, sonniger Abschluss der Freiluft-Zeichensaison.

 
Marietta zeichnete den Eingangsbereich des Museums und Statuen im Foyer.

 
Arno skizzierte das Foyer und den Patio des Museums, während Steffen sich der Hasenstatue am Ende des Flurs eingehender widmete.

Donnerstag, 13. Oktober 2016

Drink & Draw im Café Stanton in Köln

Zum ersten Mal trafen sich Kölner Urban Sketcher zum Drink-&-Draw-Stammtisch im Café Stanton in der Schildergasse in Köln. Der Termin donnerstags um 18.00 Uhr ist zwar leider nicht ideal für alle  Kölner Urban Sketcher, aber am Ende brachte es unser Stammtisch doch auf immerhin 7 Teilnehmer/innen. Die interessanten Ausblicke auf das Weltstadthaus (Peer & Cloppenburg) und die Antoniterkirche (daher der Name des Cafés „St·Anton“) und die extravaganten Deckenleuchten des Cafés bildeten eine reizvolle und anspruchsvolle Kulisse.

Defers Motive
Mariettas Portrait-Doppelseite
Klaus begann schon bei der Anreise in der Bahn zu zeichnen:
Leider konnte ich zu dieser Veranstaltung erst mit ordentlicher Verspätung anreisen. Es waren viele mir bis dahin nicht bekannte Leute dort. Bei meinem Eintreffen wurde bereits gezeichnet, zwischendurch aber auch ebenso engagiert geredet und diskutiert. Es gab zu vielen unterschiedlichen Themen anspruchsvolle Gespräche und ich hatte das Vergnügen, an einer sehr interessanten Veranstaltung teilnehmen zu können. Selber habe ich nur eine Skizze im Stanton gefertigt, allerdings vorab in der Bahn bereits etwas rumgekritzelt. Bei anderen konnte ich aber viele gelungene Zeichnungen unterschiedlichster Art und mit unterschiedlichsten Techniken entstanden bewundern.
Der Abend hat mir sehr gut gefallen und ich hoffe, noch an vielen vergleichbaren Drinkanddraws teilnehmen zu können.“

 
Marcos „Ausbeute“. Marco hatte Kuchenpappen als Malgrund für alle mitgebracht.
Ergebnisse hierzu sieht man bei Constantin und Arno.


Arnos Zeichnungen




   
Constantins Portraits verschiedener Cafébesucher.
„Ja, gleichzeitig trinken und zeichnen klappt schon mal ziemlich gut. Dabei habe ich an unserem ersten "Drink&Draw"-Event recht viel neues über Philosophie & Sozialwissenschaft gelernt, nur leider nichts davon verstanden :  Also – gerne wieder, "Stanton" ist ein super Ort für solche Abende.“


Freitag, 7. Oktober 2016

Sketchcrawl auf der Düsseldorfer Galopprennbahn

Gruppenfoto Urban Sketcher Treffen an der Düsseldorfer Galopprennbahn. Annette, Helmut, Paddy, Thorwald und Arno. Es fehlen Alina, Stefanie und Constantin.
Am Ende waren wir nicht mehr 8, sondern leider nur noch 5 Leute beim Gruppenfoto (v.l.n.r.: Annette, Helmut, Paddy, Thorwald und Arno). Es fehlen Alina, Stefanie und Constantin.

Am 2. Oktober trafen wir uns zum Sketchcrawl auf der Düsseldorfer Galopprennbahn. 5 Rennen à ca. anderthalb Minuten, über den Nachmittag verteilt – die Pferde live zeichnen schafft man da kaum. Aber auf dem weitläufigen Gelände gab es eine Menge anderer interessanter Motive: Eine Tribüne von 1909, die andere aus den 80er Jahren und viele Menschen im Wettbüro, an der Rennstrecke und auf den Rängen.
In den 8 Euro Eintritt waren 2 Euro Wetteinsatz enthalten. Da konnte manch einer von uns nicht widerstehen und verzockte die ganze Kohle auf einmal. Gewonnen hat keiner von uns, aber wir waren ja auch zum zeichnen da …

Annettes Blick aus dem Restaurant zur alten Tribüne 

Von Thorwald stammen die nächsten drei Bilder, das erste aus der Wettannahmestelle:
„Hat großen Spaß gemacht. :) Wollte mal was anderes machen als lange an einem Bild zu hocken und mal nicht so perfektionistisch sein, was ja auch nicht immer gut ist …“
Die Pferde beim zweiten sind dank eines Handyfotos reimgeschummelt.“
„Und das dritte ist eine Kolorierung mit Gouache danach.“

Constantin hat vor allem Menschen gezeichnet …

… auf dem Gelände …
… und im Wettbüro …
… und Paddy beim Skizzieren. 
Paddys Motiv: die alte Tribüne
Auf der Alten Tribüne: Stefanie und Thorwald.
Stefanie zeichnete das Publikum vom obersten Rang.
Arno skizzierte das Gelände …

… und den Blick von ganz oben.